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"Ein stummer Hund will ich nicht sein" - Ein Filmabend mit Diskussion.
Eine Veranstaltung zum Tag der Streuobstwiese

Film-Titel: "Ein stummer Hund will ich nicht sein"

kostenlose Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde durch die Untere Naturschutzbehörde in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Forchheim

Eine Veranstaltung zum Tag der Streuobstwiese.

Dieser Kinofilm von Walter Steffen folgt dem Schicksal des katholischen Priesters Korbinian Aigner, der wegen seines Widerstandes gegen die Nazis 1941 ins KZ Dachau kam und dort im gefürchteten „Kräutergarten“ zur Arbeit gezwungen wurde.
Unter unmenschlichen Bedingungen wurden in diesem wichtigsten Arbeitskommando des Konzentrationslagers Dachau nach biologisch-dynamischen Methoden Kräuter und Gewürze angebaut – zur „Gesundung des deutschen Volkskörpers“, mit der gleichzeitigen Zielsetzung von „Vernichtung durch Arbeit“.

Trotz der schweren Zwangsarbeit gelang es Korbinian Aigner, zwischen den Baracken des KZ unter Lebensgefahr neue Apfelsorten zu züchten und die Setzlinge aus dem Lager zu schmuggeln – für ihn eine Möglichkeit, dem tödlichen Abgrund neues Leben entgegenzusetzen.

Dem geistigen Prinzip von Korbinian Aigner folgend, kommen in dem Film weitere Menschen zu Wort, die im übertragenen Sinne Bäume des Lebens pflanzen – überlebende Zeitzeugen wie Aigners ehemaliger Ministrant Helmut Hörger, der 100-jährige Holocaust-Überlebende Nick Hope, Nachfahren wie der bekannte österreichische Musiker Harri Stojka, dessen Großvater im „Kräutergarten“ zu Tode geschunden wurde, deutsche und israelische Jugendliche und andere Mitmenschen, die aktive Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit leisten.

Zielsetzung des Films ist es, die nahezu unbekannte Geschichte eines unbeugsamen Priesters und die des „Kräutergartens“ des KZ Dachau zu erzählen und an all die Menschen zu erinnern, die hier und in den anderen Konzentrationslagern der Nationalsozialisten gequält und ermordet wurden. Gleichzeitig zeigt dieser Film beispielhaft auf, wie es heute möglich ist, sich für Versöhnung, Mitmenschlichkeit und für ein friedvolles, zukünftiges Miteinander einzusetzen – und damit gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Antiislamismus und alle anderen Formen menschlicher Ausgrenzung.

Im Anschluss an den Film stehen die Baumpflegerin Christine Hofmann und die Streuobstberaterin der Unteren Naturschutzbehörde für einen regen Austausch zur Verfügung. Gegen den Durst gibt es Saft aus Streuobstbeständen.
Diese Filmvorführung findet in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Forchheim statt.

Hier geht’s zum ganzen Programm der Aktionswoche zum Tag der Streuobstwiese 2026 im Landkreis Forchheim https://www.lra-fo.de/tagderstreuobstwiese

"Ein stummer Hund will ich nicht sein" - Ein Filmabend mit Diskussion.
Eine Veranstaltung zum Tag der Streuobstwiese

Film-Titel: "Ein stummer Hund will ich nicht sein"

kostenlose Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde durch die Untere Naturschutzbehörde in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Forchheim

Eine Veranstaltung zum Tag der Streuobstwiese.

Dieser Kinofilm von Walter Steffen folgt dem Schicksal des katholischen Priesters Korbinian Aigner, der wegen seines Widerstandes gegen die Nazis 1941 ins KZ Dachau kam und dort im gefürchteten „Kräutergarten“ zur Arbeit gezwungen wurde.
Unter unmenschlichen Bedingungen wurden in diesem wichtigsten Arbeitskommando des Konzentrationslagers Dachau nach biologisch-dynamischen Methoden Kräuter und Gewürze angebaut – zur „Gesundung des deutschen Volkskörpers“, mit der gleichzeitigen Zielsetzung von „Vernichtung durch Arbeit“.

Trotz der schweren Zwangsarbeit gelang es Korbinian Aigner, zwischen den Baracken des KZ unter Lebensgefahr neue Apfelsorten zu züchten und die Setzlinge aus dem Lager zu schmuggeln – für ihn eine Möglichkeit, dem tödlichen Abgrund neues Leben entgegenzusetzen.

Dem geistigen Prinzip von Korbinian Aigner folgend, kommen in dem Film weitere Menschen zu Wort, die im übertragenen Sinne Bäume des Lebens pflanzen – überlebende Zeitzeugen wie Aigners ehemaliger Ministrant Helmut Hörger, der 100-jährige Holocaust-Überlebende Nick Hope, Nachfahren wie der bekannte österreichische Musiker Harri Stojka, dessen Großvater im „Kräutergarten“ zu Tode geschunden wurde, deutsche und israelische Jugendliche und andere Mitmenschen, die aktive Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit leisten.

Zielsetzung des Films ist es, die nahezu unbekannte Geschichte eines unbeugsamen Priesters und die des „Kräutergartens“ des KZ Dachau zu erzählen und an all die Menschen zu erinnern, die hier und in den anderen Konzentrationslagern der Nationalsozialisten gequält und ermordet wurden. Gleichzeitig zeigt dieser Film beispielhaft auf, wie es heute möglich ist, sich für Versöhnung, Mitmenschlichkeit und für ein friedvolles, zukünftiges Miteinander einzusetzen – und damit gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Antiislamismus und alle anderen Formen menschlicher Ausgrenzung.

Im Anschluss an den Film stehen die Baumpflegerin Christine Hofmann und die Streuobstberaterin der Unteren Naturschutzbehörde für einen regen Austausch zur Verfügung. Gegen den Durst gibt es Saft aus Streuobstbeständen.
Diese Filmvorführung findet in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Forchheim statt.

Hier geht’s zum ganzen Programm der Aktionswoche zum Tag der Streuobstwiese 2026 im Landkreis Forchheim https://www.lra-fo.de/tagderstreuobstwiese
23.03.26 12:15:19