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Harald Winter: Im Wald II

In der Sonderausstellung zeigt der Künstler Harald Winter seine neuesten, großformatigen Kohle- und Pastellzeichnungen zum Thema "Wald". Obwohl der Wald längst zum beliebten Erholungsgebiet geworden ist, steckt doch immer noch ein bisschen Furcht in den meisten von uns, die ihren Ursprung in alten Erzählungen und Märchen hat. Darin ist der Wald bewohnt von erbarmungslosen Räuberbanden, Kinder fressenden Hexen, von sprechenden Wölfen, die Großmütter vertilgen und anderen Unholden. Die sind inzwischen alle ausgezogen. Heute ist der Wald eher ein Gegenmodell zur technisierten Welt. Harald Winter ergänzt: "Auf den Gedanken, mich mit dem Wald zu befassen, kam ich bei einem Spaziergang durch ein Auwäldchen in der Nähe von Kirchehrenbach. Das Gewirr von Bäumen, Ästen und Zweigen, die sich auch noch im Wasser spiegelten, faszinierte mich. Zeichnerisch eine echte Herausforderung. In der Ausstellung finden sich aber auch "Waldarbeiten" von der Licosa, einem Naturschutzgebiet in Süditalien, mit Olivenhainen, Eukalyptusbäumen und seltsam gewachsenen Pinien. Und noch etwas mag ist dort sehr: Der Wald hat Meerblick."

Harald Winter: Im Wald II

In der Sonderausstellung zeigt der Künstler Harald Winter seine neuesten, großformatigen Kohle- und Pastellzeichnungen zum Thema "Wald". Obwohl der Wald längst zum beliebten Erholungsgebiet geworden ist, steckt doch immer noch ein bisschen Furcht in den meisten von uns, die ihren Ursprung in alten Erzählungen und Märchen hat. Darin ist der Wald bewohnt von erbarmungslosen Räuberbanden, Kinder fressenden Hexen, von sprechenden Wölfen, die Großmütter vertilgen und anderen Unholden. Die sind inzwischen alle ausgezogen. Heute ist der Wald eher ein Gegenmodell zur technisierten Welt. Harald Winter ergänzt: "Auf den Gedanken, mich mit dem Wald zu befassen, kam ich bei einem Spaziergang durch ein Auwäldchen in der Nähe von Kirchehrenbach. Das Gewirr von Bäumen, Ästen und Zweigen, die sich auch noch im Wasser spiegelten, faszinierte mich. Zeichnerisch eine echte Herausforderung. In der Ausstellung finden sich aber auch "Waldarbeiten" von der Licosa, einem Naturschutzgebiet in Süditalien, mit Olivenhainen, Eukalyptusbäumen und seltsam gewachsenen Pinien. Und noch etwas mag ist dort sehr: Der Wald hat Meerblick."
18.09.26 08:35:12