Blätterwald - Forchheimer Literaturtage
Die erstaunliche Svetlana liebt russische Literatur und Detektivgeschichten. Ihre Lebensweisheiten sind so legendär wie ihre Grammatik. Tommi, liebenswerter Chaot Anfang 30, arbeitet konsequent an seinem Durchbruch als Bestsellerautor. Meistens jedenfalls. Wegen vorübergehender Finanzflaute haust er im alten Wohnmobil seines Vaters, das er ihm zusammen mit seiner ukrainischen Putzfrau Svetlana überlassen hat. Als Tommi und Svetlana eines Abends ein kleines Mädchen am Waldrand auflesen, ahnen sie nicht, dass ihre unkonventionelle und bisweilen tollkühne Suche nach der Mutter sie auf die Spur eines schrecklichen Verbrechens bringt - und sie selbst in große Gefahr. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, studierte in Bamberg Politikwissenschaft und Geschichte. Nachdem er einige Zeit in den USA und in Deutschland als Journalist, zuletzt als Feuilletonredakteur, gearbeitet hatte, stellte er fest, dass ihm doch eher das freie Schreiben liegt. Zusammen mit Michael Kobr hat er sich u. a. mit der mehrfach verfilmten Kultreihe um Kommissar Kluftinger und weiteren Romanen ein Millionenpublikum erschrieben. „Wenn Ende gut, dann alles – Das einsame Kind“ ist der großartige Auftakt zu seiner ersten Solo-Krimireihe. Einlass ab 19:00 Uhr Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Vor Ort bei den Lesungen sind signierte Bücher erhältlich. Büchertische werden von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier) kümmern – und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter (Laura Tonke). Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor (Jannis Niewöhner) taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der – genau wie sie – immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle... VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr. 1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim
Im Rahmen des blätterWALDs finden im Zeitraum vom 10.-21. November zahlreiche nicht-öffentliche Lesungen für KiTas statt. In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Forchheim gibt es zwei Lesungen mit der Autorin Suza Kolb. Nicht frei buchbar.
Ob wir nachts träumen, morgen Sport treiben, uns bei der Arbeit konzentrieren wollen oder spätabends das berühmte »Bier zu viel« trinken – unser Gehirn ist rund um die Uhr im Einsatz. Es sorgt wesentlich für unser Wohlbefinden – wenn nichts schiefläuft. Bent Freiwald schildert, was es alles leistet, und liefert überraschende Erkenntnisse, die uns helfen, unseren Alltag besser zu meistern. Anhand eines völlig normalen Tages erklärt der Gehirnexperte und Wissenschaftsjournalist, was das menschliche Gehirn jeden Tag Erstaunliches vollbringt – und wie man sich dieses Wissen zunutze machen kann. Bent Freiwald, 1993 geboren, hat Kognitionswissenschaften studiert und schreibt als Journalist für das Onlinemagazin „Krautreporter“. 2022 hat er den Newsletter „Das Leben des Brain“ ins Leben gerufen, in dem er wöchentlich über Erkenntnisse aus der Hirnforschung berichtet. Daraus entstand ein kurzweiliger Podcast mit dem gleichen Titel. Der Autor wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem „Grimme Online Award“ und dem „Fast Forward Science“ Preis. Er lebt in Hamburg. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Büchertisch wird von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Kästner, Tucholsky, Ringelnatz und Morgenstern. Das trifft es aber nicht ganz. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit. Es ist dieses unpathetische Sehnen, das ihre Lyrik so knitterfrei erscheinen lässt, jenseits aller Moden. Mascha Kaléko, 1907 in Galizien geboren, kam in den 20-er Jahren nach Berlin. 1933 im Januar erschien ihr „Lyrische Stenogrammheft“, das später von den Nazis verboten wurde. Bis 1938 blieb sie in Berlin, es folgte das Exil in New York und Israel. Nach dem Krieg fand sie in Deutschland schnell wieder Leser, auch wollte man sie mit dem Fontane-Preis ehren. Da aber einer der Juroren SS-Mitglied gewesen war, lehnte sie ab. Einen Preis bot man ihr nie wieder an. Anlässlich des 50. Todestags der Autorin präsentiert die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin und Sprecherin Doris Wolters im Rahmen der blätterWALD-Literaturtage eine Lesung, in der sich Mascha Kalékos Gedichte aus verschiedenen Zeiten zu einem lyrischen Lebensbild fügen. Passende Musikpassagen steuert der renommierte Jazzpianist Andreas Erchinger bei. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Büchertisch wird von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Paul Flemmings Frau Katinka ist wieder mal auf Dienstreise. Für den Hobbydetektiv die perfekte Gelegenheit, seine Geburtstags-Überraschung auszuprobieren: Flemming kurvt mit dem Wohnmobil durchs idyllische Franken. Unterwegs lernt er Svenja Schamberger kennen, Spross der gleichnamigen Meerrettichproduzenten aus dem Forchheimer Land. Kurz darauf verschwindet die junge Frau spurlos. Zusammen mit Stieftochter Hannah macht er sich nun auf die Suche nach Svenja. Hat die unsichere Zukunft der Meerrettich-Dynastie mit dem Verschwinden der Juniorchefin zu tun? Schmackhafte Krimi-Kost - passend gewürzt mit einer Preis scharfen Humors. Jan Beinßen, Jahrgang 1965, lebt in Franken und hat zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht. Neben seinen Paul-Flemming-Krimis erschienen u.a. auch der historische Kriminalroman „Görings Plan“ (2014) sowie die Kurzkrimibände „Die toten Augen von Nürnberg“ (2014) und „Tod auf Fränkisch“ (2017). In Paul Flemmings schärfstem Fall erfahren Krimi-Fans ganz nebenbei allerhand über die jahrhundertelange Kren-Tradition Frankens. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Büchertisch wird von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Ein großer, sensibel erzählter Familienroman über Lebensentscheidungen, die uns auseinandertreiben können – oder für immer miteinander verbinden. Enna und Jale sind in den Elbmarschen zu Hause. Sie leben im Rhythmus von Ebbe und Flut, beobachten Kormorane und Austernfischer – und zählen die Tage, bis ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen wird. Doch als es endlich so weit ist, verschwindet nicht nur Alea spurlos, sondern auch Jale. Entschlossen durchkämmt Enna auf der Suche nach ihnen das Alte Land, ohne zu ahnen, dass dieser Weg sie für immer verändern wird. Tiefgründing, spannend und unterhaltend. Rebekka Frank wurde 1988 in Kassel geboren und wuchs zwischen weiten Wiesen und Wäldern auf dem Land auf. Bis heute ist die Natur Inspiration und Rückzugsort der studierten Theaterwissenschaftlerin und Germanistin. Im Zentrum ihrer Geschichten stehen die kleinen und großen Geheimnisse, die wir alle in uns tragen. Rebekka Frank lebt mit ihrer Familie in Nordhessen. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Büchertisch wird von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin steht das Café Finito. Dort trifft sich ein Jahr lang eine Handvoll höchst unterschiedlicher Menschen in einer Abschiedsgruppe. Gemeinsam lernen sie, sich zu erinnern, und manche fassen Mut, etwas Neues zu wagen. In ihrem Roman greift die Autorin das wachsende Bedürfnis unserer Gesellschaft auf, offen über Tod und Trauer zu sprechen. Und wie im richtigen Leben, liegen Tragik und Komik ganz nah beieinander. Sybil Volks lebt als Autorin in Berlin. Sie hat mehrere Romane sowie Erzählungen und Gedichte veröffentlicht. Der historische Berlin-Krimi „Café Größenwahn“ war nominiert für den Glauser-Preis als bestes Krimidebüt. Es folgten die SPIEGEL-Bestseller "Wintergäste" und "Die Glücksreisenden". Ihr Roman „Torstraße 1“ war die Buchvorlage für die erfolgreiche TV-Serie „Das Haus der Träume“. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Büchertisch wird von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Öffentliche blätterWALD-Lesung für Grundschulkinder (1,-3, Klasse) in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Forchheim und dem Bildungsbüro des Landkreises Forchheim. Die Autorin Nina Müller liest aus "Kuschelflosse". Im Unterwasser-Radio hört Kuschelflosse von einem geheimnisvollen Riff. Dort soll eine uralte Zauber-Schildkröte wohnen, die Wünsche erfüllt. Gemeinsam mit seinen Freunden macht sich Kuschelflosse auf die abenteuerliche Reise. Nina Müller lebt in München und genießt das Erfinden, Schreiben und Illustrieren fantastischer Geschichten mit einzigartigen Charakteren. In Ihren Lesungen zeichnet sie auch immer live – dabei schlüpfen so manche Figuren aus den Stiften aufs Papier. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr. 1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim
Die junge Dolmetscherin Asta arbeitet im Kurhotel „Palace“ in Mondorf-les-Bains, wo die US-Armee gefangengenommene Nazi-Größen interniert. Am 20. Mai 1945 reist ein neuer Gast an: Hermann Göring, Oberbefehlshaber der Luftwaffe und Hitlers designierter Nachfolger. Asta übersetzt bei den Verhören und reist dann mit nach Nürnberg zu den Prozessen. Dort ist sie jeden Tag im Gerichtssaal anwesend, bekommt die abscheulichsten Dinge zu hören und muss sie ins Englische übertragen. Umso empfänglicher ist sie für Leonhard, einen jungen, sensiblen Mann, der ihr sanft den Hof macht. Doch seine Vergangenheit ist undurchsichtig und er stellt verdächtig viele Fragen zu den Prozessen...Eine große Geschichte vor dem Hintergrund historischer Ereignisse. Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Geschichtswissenschaften und Publizistik. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift „Federwelt“ und veröffentlichte seither mehr als ein Dutzend Romane. Er lebt mit seiner Familie in Landshut, ist Mitglieddes PEN-Clubs und wurde u. a. mit dem C.S. Lewis-Preis und dem Homer-Preis ausgezeichnet. Seine Trilogie um „Die fremde Spionin“ brachte ihn auf die SPIEGEL-Bestsellerliste und wird auch von Geheimdienstinsidern gelobt. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Büchertisch wird von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Die ersten Warnzeichen der Pubertät sind kaum wahrnehmbar und noch leicht zu übersehen. Fast unbemerkt wird der Nachwuchs zunächst muffelig und maulfaul, dann aufmüpfig und liebeskrank.Doch bald ist die Verwandlung zum Pubertier perfekt und es kommt zu glanzvollen Auftritten bei Partys und Popkonzerten, aber auch auf dem heimischen Sofa, von dem sie nicht mehr wegzudenken sind. Doch in dem Moment, wo man glaubt, den Anblick der Pickelcreme im Bad und die Diskussionen über mangelnde Wokeness im griff zu haben, ziehen die Pubertiere einfach aus und machen die Eltern damit von einem auf den anderen Tag zu Ältern. Und was nu? In den besten Texten der Pubertier-Ära spannt Jan Weiler einen weiten Bogen und erzählt von besuchen im Pubertier-Labor, dem leben zwischen Teenagern und der leisen Verzweiflung ratloser Eltern. Jan Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete zunächst als Texter in der Werbung und besuchte dann die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitete er von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin. 2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten zwanzig Jahre, die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“ Seine Bücher gibt es komischerweise nicht auf italienisch, wohl aber auf koreanisch. Einlass ab 19:00 Uhr Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Vor Ort bei den Lesungen sind signierte Bücher erhältlich. Büchertische werden von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt
Schon als Kind in der Hochhaussiedlung ist Lorna mit ihren roten Haaren und grünen Augen besonders: Sie ist die Beste beim Fußball, immer hilfsbereit und nimmt sich einen Außenseiter zum Freund. Für den eher schüchternen Erzähler wird die intelligente, empathische und leidenschaftliche Lorna die erste große Liebe. Man zieht zusammen in eine WG, geht auf Reisen und schmiedet Zukunftspläne. Aber dann wird Lorna eine andere: unruhig, aggressiv, unberechenbar. Irgendwann legt sie Feuer in der WG, vor der Tür ihrer Mitbewohnerin Katharina. Lorna kommt in die Psychiatrie. Heraus und wieder hinein, immer wieder. Dann lässt sich der Erzähler von Katharina verführen. Es ist die folgenschwerste Entscheidung seines Lebens. Paul Maar ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautoren. Geboren 1937 in Schweinfurt, arbeitete er nach einem Studium der Malerei und Kunstgeschichte zunächst als Lehrer an einem Gymnasium, bevor er sich als freier Autor und Illustrator ganz auf seine künstlerische Arbeit konzentrierte. Nach rund vierzig Büchern und Theaterstücken für junge Leserinnen und Leser erschienen seine ‚Erwachsenenbücher‘ „Wie alles kam. Roman meiner Kindheit“ und „Ein Hund mit Flügeln“. Maars Werk wurde vielfach gewürdigt, unter anderem mit dem E. T. A.-Hoffmann-Preis und dem Friedrich-Rückert-Preis. VVK startet am 15.09.2025 Karten: sparkasse-forchheim.de/ticketshop oder Buchhandlung "'s blaue Stäffala", Wiesentstr.1 Info: VHS-Zentrum, Forchheim Büchertisch wird von der Buchhandlung „blaues Stäffala“ gestellt