Steinzeitliche Jägerin, keltische Fürstin, mittelalterliche Zunftmeisterin? Wie veränderten sich die Aufgaben und die gesellschaftliche Stellung der Frau in der Geschichte? Eine archäologische Spurensuche und die Suche nach Antworten. Eine besondere Führung zum Internationalen Frauentag.
Wenn junge Musizierende das alte Gemäuer der Forchheimer Kaiserpfalz zum Klingen bringen, dann ist wieder Zeit für "young meets old". Bereits seit dem Jahr 2019 unterhält das Forchheimer Pfalzmuseum eine Kooperation mit der Nürnberger Hochschule für Musik. Unter Leitung des Musikprofessors Radoslaw Szarek, übrigens Kulturbotschafter der Metropolregion, treten immer wieder unterschiedliche Musikensembles der Hochschule im Pfalzmuseum auf. Die jungen Musiker*innen begeistern stets mit ihrer Spielfreude und Virtuosität das Publikum.
Warum werden vor Ostern in vielen Orten der Fränkischen Schweiz die Brunnen geschmückt? Dieser Frage geht die Sonderausstellung nach und erklärt u.a. die Symbole der Wasserverehrung, den Brunnenkult oder das Verzieren von Eiern.
Die Ausstellung präsentiert hochwertige Exponate aus der Ostereiersammlung des Pfalzmuseums. Die filigranen, von internationalen, namhaften Eierkünstler*innen gestalteten Kunstwerke zeigen die ganze Bandbreite der Verzierungstechniken, die mit Eiern möglich ist.
Die Passionskrippen mit der Leidensgeschichte Jesu sind eine Vergegenwärtigung des Heilsgeschehens und regen zum Nachdenken über biblische Geschichte und den Glauben an.
18. Internationaler Ostereiermarkt mit Ausstellung, Verkauf und wechselnden Aussteller*innen
Der Krippenbaumeister Karl-Heinz Exner gibt Tipps und zeigt Tricks zum Krippenbau.
Aus Schafwolle und mit Wasser und Seife könnt ihr euch einen kunterbunten Fisch filzen, entweder als Hülle für Stifte oder ihr füttert ihn mit Wolle, bis er zum Kuscheln dick ist. Ihr könnt ihn dann auch aufhängen oder auf einem Stab aufspießen.
Wie lebten eigentlich Familien in der Steinzeit? Erfahrt, wie schwierig es war, ein Feuer zu machen, ein Mammut mit dem Speer zu erlegen ... und, dass ein Apfel am besten schmeckt, wenn man ihn selber mit echten Feuersteinmessern geschält hat. Und schon mal mit Steinzeitfarben gemalt oder Muschelschmuck gebastelt?
Früher gab es noch keine Scooter, Inline Skates, Hoverboards oder Playstations. Wer Glück hatte, besaß einen Tretroller oder ein Fahrrad. Man spielte mit allem, was verfügbar war, wie Jutesäcke, alte Dosen, Seile, Zigarrenschachteln oder Kronkorken. Und dass diese Spiele nicht nur viel Spaß machen, sondern auch Geschicklichkeit, Ausdauer, Kreativität und v.a. Teamgeist voraussetzen könnt ihr beim Sackhüpfen, Eierlaufen und Ringewerfen selber ausprobieren.
Wir kennen sie von Festen, Bräuchen, Sitten und entdecken sie an Gebäuden und in der Kunst. Aber was verbirgt sich hinter den unheimlichen, faszinierenden und schaurig schönen Wesen und ihren Geschichten? Und vor allem, wie werde ich "Die Geister, die ich rief" wieder los?
"ausgefallen - ausgezeichnet" ist das kreative Erlebnis für Sie und Ihre Familie: in unserer lebendigen Werkstatt lernen Sie Arbeiten von 100 ausgesuchten Kunsthandwerker*innen und Designer*innen kennen, die nachhaltig und "handcrafted" in kleinen Manufakturen unter Labels aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland gefertigt werden.
Tod und Sterben werden in der heutigen Gesellschaft weitgehend verdrängt. Nicht so bei dem 2012 seinem Krebsleiden erlegenen Fritz Roth. Er forderte zu seinen Lebzeiten 103 Menschen auf, identische Koffer für ihre "letzte Reise" zu packen. Das Ergebnis ist ein ergreifendes, faszinierendes Bild dessen, was unterschiedliche Menschen jeweils wichtig und bedeutsam ist. Eine Ausstellung zum Nachdenken und Berührtwerden! Zum 30-jährigen Bestehen des Forchheimer Hospizvereins macht die Wanderausstellung mit den gepackten Koffern Station im Pfalzmuseum Forchheim.
Inhalt der Ausstellung sind das Land Namibia und seine vielfältigen engen Beziehungen zu Deutschland heute. Im ersten Teil wird das Land mit seiner Geographie, der faszinierenden Geologie, Flora und Fauna, seiner Bevölkerung, seiner Gesellschaft und den aktuellen politischen Gegebenheiten vorgestellt. In einem kleinen historischen Teil wird der Werdegang vom deutschen Schutzgebiet zum heutigen Staat Namibia gezeigt, in dem Deutsch u.a. noch immer eine anerkannte Sprache ist.. Der zweite Teil widmet sich den vielfältigen Bereichen des aktuellen deutsch-namibischen Austausches: in der Kultur, der Politik, der Wissenschaft und auch auf wirtschaftlicher Ebene. Eine Ausstellung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V.
Tauchen Sie ein in die Welt des barocken Zeitalters: mit Perlwein, Schönheit, Schrecken und zeitgenössischen Texten, unterhaltsam vorgetragen von Justus Silentium im Pfalzmuseum und Erlebnismuseum Rote Mauer.
Gemeinsam mit dem Jungen Theater Forchheim wendet sich das Pfalzmuseum dem Kontinent Afrika zu. Spannende Ausstellungen, Einblicke in afrikanische Literatur, Konzerte mit international bekannten Künstler*innen sowie ein traditioneller afrikanischer Markt mit Trommel- und Tanzworkshops versprechen Spaß und Unterhaltung.
Wie lebte, liebte und starb das einfache Volk, als Dämonen und Hexen noch die Erde bevölkerten? Kommen Sie mit auf eine packende Reise durch die Jahrhunderte. Erleben Sie mit authentischen Requisiten und eigenem Erproben eine Zeit, in der Sie das Wasser vom Brunnen holen und mit dem Feuerschläger die Herdglut entfachen mussten.
"Wenn ein Wolf einem Wolf nachts im Wald begegnet, denkt er: "Ah, ein Wolf". Wenn ein Mensch einem Menschen nachts im Wald begegnet, denkt er: "Hah, ein Mörder!"" (André Heller) Obwohl der Wald längst zum beliebten Erholungsgebiet geworden ist, steckt doch immer noch ein bisschen Furcht in den meisten von uns, die ihren Ursprung in alten Erzählungen und Märchen hat. In diesen Geschichten ist der Wald bewohnt von erbarmungslosen Räuberbanden, Kinder fressenden Hexen, von sprechenden Wölfen, die Großmütter vertilgen und anderen Unholden. Die sind inzwischen alle ausgezogen. Heute ist der Wald ein Gegenmodell zur technisierten Welt, auch wenn wir zur Sicherheit eine Outdoor-App auf dem Handy haben. Und Harald Winter ergänzt: "Auf den Gedanken, mich mit dem Wald zu befassen, kam ich bei einem Spaziergang. Ein Auwäldchen in der Nähe von Kirchehrenbach mit seinem Gewirr von Bäumen, Ästen und Zweigen, die sich auch noch im Wasser spiegelten, faszinierte mich. Zeichnerisch eine echte Herausforderung. Seitdem lässt mich das Thema nicht mehr los und mein Atelier füllt sich mit großformatigen Kohle- und Pastellzeichnungen mit Kantenlängen bis zu 2,10 m. Darunter sind auch "Waldarbeiten" von der Punta Licosa, einem Naturschutzgebiet in Süditalien, in dem ich immer wieder unterwegs bin. Dort findet man Olivenhaine, Eukalyptusbäume und seltsam gewachsene Pinien. Und noch etwas mag ich dort sehr: Der Wald hat Meerblick." Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Lesung, Konzert, Waldspaziergang etc.